Meine Schallplatten archiviert

Endlich ist es mir gelungen sämtliche Vinyl Scheiben einer Archivierung zuzführen.

Geholfen hat dabei die Online-App „Musik-Sammler“. Ein Großteil der Medien ist bereits hinterlegt und konnten einfach zugewiesen werden.

Aber auch noch nicht bekannte Werke können schnell erfasst werden. Musik-Sammler hat sich als sehr nützlich erwiesen. Eine tolle Web-Applikation.

Meine Medien-Sammlung kann Online eingesehen werden:

https://www.musik-sammler.de/sammlung/oliver_w./

Viel Spaß beim Stöbern.

Ikonisches Werk und Mauerblümchen aufgelegt

Nun, … ich habe wieder im Plattentrödel zugeschlagen. Erstanden habe ich ein eher verachtetes Werk von Pink-Floyd und das Weltmusik Album schlechthin. Fangen wir mit der Rezension aber beim Floydschen Machwerk an:

A momentary lapse of reason – Pink Floyd

Mitte der 1980er Jahre nach dem Werk „The Final Cut (1983)“ verabschiedete sich Roger Waters vom Projekt Pink Floyd. Es folgten rechtliche Auseinandersetzungen ob die restlichen Bandmitglieder ais Pink Floyd weitermachen durften. 1985 wurde dann zu Gunsten der Restband entschieden, die dann 1987 mit dem Album „A momentary lapse of reason“ zurückkehrten.

Dieses Album wird von vielen Hardcore-Fans gemieden und von der Kritik zerrissen, da man den „genialen Genius“ von Waters vermissen soll.

Der Albumtitel bedeutet frei übersetzt „Ein Augenblick der Vernunft“.

Nach den Querelen der Band in den 80ern kann man das Album aber als stimmiges, vernünftiges Werk bezeichnen, das zwar nicht  an ikonische Pink Floyd Werkstücke aus den 70ern wie „The dark side of the moon“ oder „Wish you where here“

herankommt, aber den Hörgewohnheiten der späten 80ern Rechnung trägt und eine Brücke vom klassischen Werk zu neuen Produktionen wie The Division Bell baut.

Ich testete bei einem Glas edlen 12 yrs old Ancnoc Single Malt eine 1987er UK-EMI Pressung des Albums und war dann nach dem Hören etwas Ratlos, ja zwiespältig. Wirkliche „Knaller“ wie „On the turning away“ sind dann doch mit einigem Füllstoff zum Gesamtalbum verwoben. Ein wenig fehlt dem Werk das von dieser Gruppe gewohnte Storytelling eines Albums. Nichtdestotrotz iste es im Vergleich zu den 80er Machwerken anderer bekannte Rock-Dinos ein recht brauchbares Werk.

 

Graceland – Paul Simon

Graceland

Als absolut durchhörbar erwies sich dann meine zweite Neuerwerbung. Eine Warner-Originalpressung von Paul Simons Graceland, das Mitte der 1980er Jahre in Südafrika zusammen mit afrikanischen Interpreten aufgenommen wurde. Südafrika litt damals noch unter dem Apardtheidsregime und Simon musste deswegen einige Kritik einstecken. Dieses Album schaffte es aber afrikanische Musiker,  allen voran die Gruppe Ladysmith Black Mambazo und den Gitarristen Ray Phiri von der Gruppe Stimelain in Europa und Nordamerika bekannt zu machen. Wie gesagt ist das Werk  komplett durchhörbar.

Die Mischung aus dem bekannten Singer- und Songwriterstil und der afrikanisch-exotische Stil machen bei diesem Album den Unterschied.

Mit den „Hits You can call me Al“ und Homeless verstecken sich die Höhepunkte des Albums auf Seite 2, ebenso das wirklich sehr Hörenswerte „Under African Skies“. Wer sich für Weltmusik interessiert und hier einen Einstieg sucht ist mit dem ikonischen Album Graceland gut beraten.

 

Nachschub für den Plattenteller

recoplIm Oktober des vergangenen Jahres tat sich sensationelles in Eschweiler auf.

Im sonst doch, doch sehr  von den „tollen 1,- € Läden“, Bäckereien, Apotheken, Telekommunikationsläden  und orientalischen Futterkrippen dominierten  Geschäftsumfeld eröffnete mit dem „Ohrwurm“ ein Second-Hand Schallplattenladen seine Pforten.

Pünktlich zum neuen Jahr habe ich  dort wieder zugeschlagen:

Folgende „neue Alte“ -Vinyl Scheiben haben den Weg ins heimische Regal und damit auf meinen Player gefunden.

  • Queen -A day at the races (1976) – EMI (italienische Pressung)
  • Joe Cocker- Unchain my heart (1987)- CAPITOL (US-Pressung)
  • Phil Collins – Face Value (1981) – WEA (Westdeutschland)
  • Rolling Stones – Let it bleed (1969) – PAX (israelische Pressung)

Besonders die Stones-Scheibe ist von überragender Qualität und überzeugt mit einem tollen Klang.

Alle Schallplatten waren wieder von sehr guter Qualität. Die Phil Collins Scheibe hatte ich mir irgendwann mal in den 80ern auch schon auf CD gegönnt. Im Gegensatz zu der nun erworbenen Schallplatte, kann man die CD aber nicht mehr wirklich anhören, obwohl diese optisch unbeschädigt ist.

Bedauernswert, dass dieses einst so gehypte Tonträgerformat schon nach knapp 30 Jahren schlapp macht und das schon totgesagte  analoge Format die Zeit überdauert.

 

 

 

Wanderung um Lontzen

Abwechslungsreich war die  Wanderung um die belgische Gemeinde Lontzen: Passagen mit Fernsichten wechselten sich mit schattigen, tief eingeschnittenen Hohlwegen ab.

Weg am Feldrain.
Weg am Feldrain.

Und immer wieder trafen wir auf Gutshöfe und Wohnhäuser aus Bruchstein mit ihren typischen kleinen Fenstern mit Blausteinfassung.  inspiriert von einem Artikel aus der Aachener Zeitung begaben wir uns auf diese kleine Wanderung für die wir um die drei Stunden benötigten.

Fernsicht in der Nähe von Lohntzen
Fernsicht in der Nähe von Lontzen

Mittelalter zum Anfassen

Locronan wird, so hatte ich den Eindruck in jedem Touristenbüro in Finistere als Ausflugsziel empfohlen. Meiner Meinung nach völlig zu Recht.

Es scheint, als ob der kleine Ort mittels einer Zeitmaschine aus dem Mittelalter in die Gegenwart katapultiert worden ist.

Das Städtchen lebt augenscheinlich überwiegend vom Tourismus, denn in den schmucken Häusern sind überwiegend Souvenirgeschäfte, Werkstätten von Kunsthandwerkern und Restaurants untergebracht.

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Besonders malerisch ist der zentral gelegene Marktplatz. Das dortige Gebäudeensemble vor der Kirche mit dem mittig gelegenen Brunnen wirkt wie ein Filmset.

thumb_DSCF7185_1024Die Kirche,ist dem heiligen Ronan, einen irischen Wanderbischof gewidmet, der in Locronan irgendwann im 6. Jahrhundert verstarb. Gleichnamiger Ronan ist im Seitenschiff der Kirche bestattet. Dieses Grab, das dazugehörige Reliquiar und die die Lebensgeschichte des Heiligen zeigenden Glasfenster aus dem 15. Jahrhundert
sind die Highlights der im gotischen Stil gehaltenen Kirche.

Locronan ist Autofrei; lediglich verirrt sich hin und wieder ein Streifenwagen ins Ortsinnere.

Am Ortseingang befinden sich mehrere Parkplätze, wo eine Parkgebühr von 4,- EUR entrichtet werden muss. Diese Gebühr ist für das jeweilige Kalenderjahr gültig und man erhält deswegen einen Autoscheibenaufkleber.

Auch gibt es dort eine Stadtkarte, in der ein Rundwanderweg vorgeschlagen wird. Diesen haben wir genommen und haben für einen Rundgang durch das blumengeschmückte Örtchen und den Besuch der Kirche ca. 2 1/2 Stunden benötigt.

Der Besuch von Locronan lohnt sich allein schon wegen des absolut unverfälschten Mittelalter-Look des Städtchens.

Der Besuch kann gut mit einem Besuch des Point-du-Raz an einem Tag kombiniert werden.

 

Domaine de Trevarez – Traumhafter Landschaftsgarten

Der Eintritt in den Schlosspark betrug für unsere vierköpfige Familie 14,- Euro.

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Der Park. Ist wirklich schön. Stark erinnerte mich der Park an einen klassischen englischen Landschaftsgarten. Dazu kommt dann noch das riesige Herrenhaus, dass an einem Abhang über allen zu thronen scheint.

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Sehr gut gefiel mir der Wasserfall, die äußerst gepflegten Anlagen und das Meer von blühenden Rhododendren.

Der Park war überhaupt nicht überlaufen und man konnte alles in Ruhe erkunden.

Für den Rundgang benötigten wir ungefähr vier Stunden. Alles in Allem ein lohnender Halbtagsausflug.

Ile de Gavrinis – Besuch in der Jungsteinzeit

Wir besuchten Gavrinis im August 2016. Ein Besuch mit zwei Erwachsenen und zwei Teenagern schlug mit 52,- € zu Buche.

Neben dem Transfer zur Insel Gavrinis, der Besichtigung des Cairns war auch noch eine Bootsumrundung der Nachbarinsel Er Lannic im Preis inbegriffen. Die Preisdifferenz zur normalen Überfahrt und Besichtigung von Gavrinis beträgt nur wenige Euro.

In jedem Fall sollte der Besuch vorher gebucht werden. Es wäre fatal, wenn man nach Larmor-Baden anreist und dann keinen Platz auf dem Boot bekommt.
Wir buchten am Tag vorher mittels E-Mail, was ohne Probleme von Statten ging.
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Die Karten kann man dann in dem Büro am Hafen von Larmor-Baden abholen. Hier befinden sich auch Toiletten, die man auf jeden Fall benutzen sollte, denn weder auf der Insel, noch auf dem Boot befindet sich ein stilles Örtchen.

Die Dame im Hafenbüro sprach ein gutes Englisch und stattete uns mit jeder Menge Infomaterial zu Gavrinis in deutscher Sprache aus.

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Das Transferboot, bei dem es sich um einen alten, umgebauten Kutter handelte, legte dann auch pünktlich am Ende der Hafenmole an. Das Boarding war relativ zügig abgeschlossen und innerhalb einer Viertelstunde hatten wir die Insel Gavrinis erreicht, wo wir von einer resoluten Fremdenführerin erwartet wurden.

Größere Taschen der Besucher wurden nach dem Empfang eingeschlossen und die Fremdenführerin begann mit der Einweisung in die Örtlichkeit, was wirklich sehr fundiert war.

Dummerweise geschah dies nur in französischer Sprache, der ich auch bis zu einem gewissen Punkt mächtig bin. Bei der Fülle der Informationen musste ich dann aber irgendwann die Reißleine ziehen, bzw. verstand nur noch Bahnhof.

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Die Fremdenführerin teilte dann die Gruppe in zwei ca. 15 Personen starke Gruppen auf und führte diese nacheinander in den Grabhügel.

Der 14 Meter lange Gang endet nach 14 Metern in einer Grabkammer. Interessant und meiner Meinung nach einzigartig sind die Ornamente in den Tragsteinen. Neben Darstellungen von Axtklingen, Pfeil und Bogen, Rinder und Schlangen fällt vor allem die Spiralförmige Ornamentik ins Auge.

Die Fremdenführerin wies auf sämtliche Besonderheiten hin, erklärte viel und beantwortete auch viele Fragen, … leider nur in Französisch.

Die eigentliche Besichtigung des Ganggrabs dauerte ca. 20 Minuten. Fotografieren innerhalb des Grabs ist untersagt.

Auf der Rückfahrt hielt das Boot noch vor der Insel Er Lannic und es bestand die Möglichkeit die halb versunkene Kreissteinsetzung zu bestaunen.
Das ist meiner Meinung nach ein wenig enttäuschend, da man vom Boot aus nicht wirklich die Kreisform der Anlage erkennen kann.
Auf dem Luftbild sieht die Anlage dahingegen sehr gut aus und ich war wohl deswegen in einer falschen Erwartungshaltung.

Gut gefallen hat uns, dass immer nur ca. 30 Leute gleichzeitig auf Gavrinis sind.

Weniger gut finde ich, dass vor Ort keine Führung in anderen Sprachen angeboten wird. Schulfranzösisch bekommt hier nämlich klar seine Grenzen aufgezeigt (Deshalb hier einen Punkt weniger).

Den Besuch von Er Lannic kann man sich getrost schenken, da die Anlage wohl nur auf dem Luftbild wirklich gut aussieht.

Pont Aven – Wie aus dem Bilderbuch

Am Ende einer Meeresbucht und im Bereich der Mündung des Flüsschen Aven liegt das malerische Örtchen.
Gaugauin entdeckte Pont-Aven im ausgehenden 19. Jahrhundert für sich, weil dieses „kleine preiswerte Loch“ die ideale Location für einen Künstler war.

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Der Tradition von Gaugauin und der von ihm begründeten Malerschule haben sich die vielen Galerien im Ort verschrieben.

Das gesamte Örtchen war mit Blumen geschmückt und prächtig herausgeputzt.

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Sehenswert fand ich die Kapelle Trémalo und den malerischen Hafen, der stark Tidenabhängig ist. Absolutes Highlight ist aber meiner Meinung nach das „Chaos d´Áven“, ein Wildwasserbereich des Aven mitten im Ortszentrum.

Die örtliche Gastronomie ist völlig auf Touristen ausgerichtet und auch dementsprechend teuer.

Wir waren Anfang August zufälligerweise zum Blumenfest in Pont-Aven und konnten so an einem Stand auf dem Festplatz Hausgemachte Crêpes für kleines Geld verzehren.

Im Ortseingang befindet sich ein Supermarkt. Dahinter befinden sich ausreichend Parkplätze.

U-Boot Bunker Lorient – Besichtigung mit Tiefgang

Bei meinem Besuch der Bretagne wollte ich mir diese Hinterlassenschaften des Weltkriegs nicht entgehen lassen.

Erst seit Ende der 1990er Jahre ist das Gelände frei zugänglich und wird seitdem Schritt für Schritt erschlossen.

In Teilen der Bunkeranlagen konnten diverse Firmen angesiedelt werden, die alle irgendwie etwas mit Yachtbau und Segelrennen zu tun haben. Auch ist am Eingangsbereich des Bereichs ein modernes / futuristisches Museum entstanden, dass sich dem Yachtsport widmet. Hier müssen auch die Eintrittskarten für die Führung durch den U-Boot Bunker erstanden werden.

Hier muss man sich dann auch entscheiden ob man an einer Französischsprachigen oder einer Englischsprachigen Tour teilnimmt. Wir wählten Englisch.

Zwei Erwachsene und zwei Teenager schlugen mit insgesamt 15,- € zu Buche, was gemessen an der Qualität und Länge der Führung ein mehr als fairer Preis war.

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Die Führung gliederte sich in zwei Teile:

1. Eine Führung ausserhalb des Bunkers über das Gelände. Hier wird man umfassend über den Bau der Bunkeranlagen und die geschichtlichen Hintergründe informiert. Auch das damit verbundene Schicksal der Stadt Lorient wird angemessen beleuchtet.

Dann wird erklärt, wie in den 1940ern die U-Boote mittels einer Eisenbahnähnlichen Konstruktion an Land gezogen werden konnten und mit einer Art Eisenbahndrehscheibe in eine Bunkerbox geschoben werden konnten.
Diese teilweise überbunkerte Slip- Rangieranlage ist noch gut zu erkennen. Auf der Rangieranlage ist ein französiches -Nachkriegs-U-Boot aufgebaut und dadurch kann man das System noch leichter ekennen.
Anschließend wird man zum „klassischen“ U-Boot Bunker geführt, wie er den meisten wohl aus dem Film „Das Boot“ geläufig ist.
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2. Führung durch den U-Bootbunker K-3. Der Fremdenführer wies besonders auf die beiden je 50t schweren Eingangstore des Bunkers hin und schilderte deren Fertigung, Transport und Einbau sehr anschaulich.

Im Inneren des Bunker erhält man dann einen Überblick über die vorhandenen U-Boot Boxen und erfährt, dass diese bis zur Ausserdienststellung der konventionellen französischen U-Boote bis in die 1990er hinein in Betrieb waren.

Anschaulich wurde erklärt, wie die U-Boote in den Boxen gewartet und aufmunitioniert wurden.

Im Anschluss daran wird die besondere Deckenkonstruktion des Bunkers vorgestellt. Das Dach besteht aus zwei übereinander liegenden mehrere Meter dicken Stahlbeton- Lagen mit einem dazwischen befindlichen Hohlraum, der als Umsetzungsfläche für Fliegerbomben diente. Selbst mit den berüchtigten Talbot-Bomben war es den Alliierten bis Kriegsende nicht gelungen den Bunker „zu knacken“.

Zum Abschluss wird noch ein auf dem Dach befindlicher Flakturm präsentiert. Von hier aus hat man einen guten Ausblick auf den Hafen von Lorient, die alte Hafenfestung und die Ausfahrt in den Golf von Biskaya.

Pointe de Raz – Von Elementen umtost

Wir besuchten das Pointe du Raz an einem bewölkten Tag, so dass sich der Andrang von Touristen in Grenzen hielt. Im Eingangsbereich des Kapbereichs befindet sich ein großer Parkplatz und ein Infocenter. Hier befinden sich auch ein paar Cafés, die unvermeidlichen Souvenirgeschäfte und ordentlich dimensionierte Sanitärräume. Die Preise in den Cafeterias sind wirklich gesalzen, weswegen wir auf einen Besuch dieser Restaurationen verzichteten. Die Parkgebühr dagegen hält sich erfreulicherweise in moderaten Grenzen.
Führ unseren mehrstündigen Aufenthalt bezahlten wir etwas über sechs Euro. EIn Betrag der völlig in Ordnung geht, da man kein weiteres Eintrittsgeld entrichten muss.
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Die Kapspitze erreicht man auf direkten Weg über einen gut ausgebauten Fußweg nach circa 20 Minuten. Wer will kann aber auch Schwindelerregende Pfade am Klippenrand benutzen, wo sich einem Atemberaubende Aussichten bieten.

Bis zu 72 Meter stürzen sich die Klippen ins Meer, dessen Brandung sich lautstark am Felsen bricht.

Von der Kapspitze hat man einen tollen Ausblick auf die vorgelagerte Ile-de-Sein und zwei dazwischen befindliche Leuchttürme.

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Ebenfalls hat man einen guten Panoramablick auf die umliegenden Strände, wo Wellenreiter ihren schönen Sport ausüben.

Interessant fand ich auch die große Madonnenstatue an der Kapspitze, die Überreste eines Rundturms am Eingang des Rundwegs und ein davor stehendes altes keltisches Hochkreuz.

Das Plateau des Kaps ist mit Heidekraut überwuchert und leuchtet  dementsprechend im Sonnenlicht.

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Das Point-du-Raz sollt sich kein Reisender im Bereich Finistere entgehen lassen.

Für einen Besuch sollt man schon drei bis vier Stunden veranschlagen.

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